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Anhaltender Boom bei KI-Aktien:
Erhöhtes Rückschlagrisiko oder geht die Rallye weiter?
KI-Boom
Friedrichshafen, 16.12.2025 – Künstliche Intelligenz (KI) ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auf unserem Smartphone, in Navigationssystemen oder im Büroalltag, wo uns inzwischen KI-Agenten Routineaufgaben abnehmen. Die Liste könnte lange fortgesetzt – und täglich erneuert werden. Denn die Entwicklung schreitet in atemberaubendem Tempo voran.
Genau diese Entwicklung spiegelt sich am Kapitalmarkt wider: Der Chip-Hersteller Nvidia hat als erstes Unternehmen überhaupt eine Marktkapitalisierung von fünf Billionen Dollar erreicht. Der Google-Mutter Alphabet gelang es im Jahr 2025 sogar den Firmenwert von 2,3 Billionen Dollar auf 3,7 Billionen zu steigern. Der KI-Index 15, der 15 wichtigen KI-Aktien beinhaltet, hat sich seit Anfang 2023 mehr als verdreifacht und damit Indizes wie den Nasdaq oder den S&P 500 klar hinter sich gelassen.
Starke Verflechtungen als Risiko
Kein Wunder, dass immer häufiger das Wort von der KI-Blase die Runde macht. Die EZB, der Internationale Währungsfonds und prominente Investoren warnen vor einer Überhitzung und einem heftigen Markteinbruch. „Tatsächlich sind die KI-Unternehmen inzwischen stark miteinander verflochten, sie tätigen immense Investitionen, die zunehmend über Schulden finanziert werden. Und es ist noch unklar, ob und wann sich das alles auszahlen wird“, sagt Andreas Kneidl, Leiter Asset Management beim IBB Internationales Bankhaus Bodensee. „Sollte dabei einer der großen Player, aus welchen Gründen auch immer, in Schieflage geraten, kann es zu einer Kettenreaktion kommen.“
Immer wieder wird deshalb die Parallele zur Dotcom-Blase Ende der 1990er Jahre gezogen. „Jedoch muss man feststellen, dass die Bewertungen heute auf einem deutlich niedrigeren Niveau sind, und dass die führenden KI-Unternehmen – im Gegensatz zu den meisten Unternehmen damals – sehr viel Geld verdienen“, so Kneidl. Alphabet zum Beispiel hat zuletzt in einem einzigen Quartal einen Gewinn von rund 35 Milliarden Dollar eingefahren. Die enormen Umsätze und Gewinne der KI-Unternehmen lassen die Investitionen – sie lagen in diesem Jahr laut Berechnung von Morgan Stanley bei rund 300 Milliarden und sollen 2026 nochmals ansteigen – in einem anderen Licht erscheinen.
Gewaltiges Potenzial
Dazu kommt das Potenzial der KI. So zeigen verschiedene Analysen, dass KI die Produktivität in allen Branchen massiv steigern und dem globalen Wachstum künftig einen zusätzlichen Schub verleihen dürfte. „Die hohen Bewertungen der KI-Konzerne sind ein Ausdruck dieses Potenzials und der zu erwartenden Nachfrage“, so der Experte. Es kann auf dem Weg dorthin zu Enttäuschungen und zwischenzeitlichen Kursrücksetzern kommen. „Zwar kann es deshalb sinnvoll sein, das Konzentrationsrisiko bei KI-Aktien etwas zu reduzieren, ich rate aber davon ab, sich ganz von Investments in diesem Bereich zu verabschieden“, sagt Kneidl weiter. „Denn derzeit sehen wir ein anhaltendes Gewinnwachstum bei den maßgeblichen KI-Unternehmen.“
Allerdings sollten Anleger breit diversifiziert investieren. Schätzungen des Webserviceanbieters Hostinger zufolge gibt es weltweit rund 90.000 KI-Unternehmen. „Und wie immer bei neuen technologischen Entwicklungen ist nicht absehbar, wer sich am Ende durchsetzen wird“, sagt Kneidl. Deshalb rät er Anlegern, breit gestreut in diese Zukunftstechnologie zu investieren. Langfristig wird sich das für Anleger auszahlen.
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